O&O DiskCleaner

O&O Syspectr: O&O DiskCleaner

Systemoptimierung: O&O DiskCleaner

Das Modul O&O DiskCleaner identifiziert auf allen Laufwerken nicht mehr benötigte Dateien, die gefahrlos gelöscht werden können, um Speicher freizugeben. Dazu gehören z.B. temporäre Dateien und Internetdateien, Miniaturansichten, der Inhalt des Papierkorbs und Speicherabbilddateien.

Auf diese Weise können oft mehrere GB an unnötig belegtem Speicherplatz wieder freigegeben werden.
  • Identifizierung von unnötigen – oft temporären – Dateien
  • Übersichtliche Anzeige des Speicherplatzes, der gefahrlos freigegeben werden kann
  • Löschung aller identifizierter Dateien oder nur einzelner Kategorien auf Knopfdruck
  • Bei knapp werdendem Speicherplatz auf einzelnen Rechnern genügt oftmals als “Erste Hilfe” schon die Löschung nicht mehr benötigter Dateien, um Performanceeinbrüche zu verhindern oder zu beseitigen
  • Alle Daten von O&O Syspectr werden ausschließlich in unserem deutschen Rechenzentrum gespeichert und verarbeitet und unterliegen damit dem strengen Schutz des Bundesdatenschutzgesetzes

Hintergrundinformation

Während der Nutzung von Windows werden immer wieder und immer mehr Dateien angelegt, die häufig nur einen kurzfristigen Nutzen haben.

Beispielsweise werden Dateien von Web-Browser zwischengespeichert, um einen erneuten Aufruf einer Web-Seite zu beschleunigen, da diese bereits lokal gespeichert sind und deshalb nicht mehr neu geladen werden müssen. Ruft man diese Seite jedoch nicht mehr auf oder ändern sich die Dateien schnell, wie dies in sozialen Netzwerken oder Nachrichtenportalen häufig der Fall ist, liegen diese Dateien ungenutzt auf der Festplatte und benötigen Speicherplatz.

Gleiches gilt auch für andere Dateien, durch Anwendungen erzeugt werden. Eine ausführliche Liste mit Erläuterungen findet sich am Ende dieses Dokuments.

Der größte Vorteil ist der Gewinn von freiem Speicherplatz. Nicht selten können mehrere GByte Festplattespeicher durch das Löschen der Dateien zurückgewonnen werden. Das kann helfen, eine schon sehr volle Partition von “Datenmüll” zu befreien und insbesondere auf der Systempartition damit die flüssige Funktion von Windows zu garantieren.

Das Löschen dieser Dateien kann auch deutlich die Geschwindigkeit des Systems erhöhen, denn viele Dateien verlangsamen den Zugriff auf Dateien, denn viele Anwendungen und Funktionen von Windows durchsuchen immer wieder Verzeichnisse nach bestimmten Dateien und Informationen, so dass nicht benötigte Dateien diese Listen verlängern und damit den Suchlauf verlangsamen.

Ein weiterer Aspekt ist die bessere Datenqualität bei einer möglichen Wiederherstellung von gelöschten Daten. Temporäre Dateien haben häufig identische oder ähnliche Inhalte zu den Ursprungsdateien. Als Beispiel seien hier die Office-Anwendungen von Microsoft genannt. Bei der Wiederherstellung solcher Dateien kann ein Datenrettungsprogramm nur schwer das Original und die temporäre Datei unterscheiden. Im besten Fall werden beide Dateien wiederhergestellt, im schlechtesten Fall nur die temporäre Datei mit entsprechend falschen bzw. fehlerhaften Inhalten.

Grundsätzlich sollte man nur Daten löschen, die man auch wirklich nicht mehr benötigt. Das ist keine tiefschürfende Erkenntnis, sondern sehr einleuchtend und logisch. Normalerweise löscht man als PC-Nutzer sehr bewusst bestimmte Dateien oder sogar die gesamte Festplatte. Man macht sich darüber Gedanken, welche Daten man nicht mehr braucht.

Das automatische Löschen durch Anwendungen -auch “Cleanen” genannt -erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Die Hersteller solcher Tools überbieten sich mit der Anzahl der Anwendungen, deren vermeintlich unnütze (temporäre) Daten man ja löschen kann. Doch hier steckt der Teufel im Detail: woher genau soll ein Hersteller wissen, welche Daten ein anderer Softwarehersteller für den reibungslosen Ablauf seiner Anwendung wirklich braucht?

Häufig endet dies in einer Art Try-And-Error-Verfahren. Also ausprobieren und schauen, ob danach noch alles funktioniert. Leider kann das aber nachhaltig die Stabilität vom System beeinflussen, so dass es auch durchaus zu kompletten Programmabstürzen oder einem Datenverlust kommen kann. Ärgerlich für denjenigen, den es betrifft.

Wir haben uns bei O&O DiskCleaner daher dazu entschlossen, nur diejenigen Daten zu berücksichtigen, die nach den geltenden Windows-Richtlinien als verzichtbar gelten. Dies sind meist Daten, um bestimmte Systemabläufe zu beschleunigen (beispielsweise die Miniaturansichten von Bildern) oder auch temporäre Dateien, die nach Programmbeendigung nicht mehr benötigt werden. Diese Daten können bei Bedarf entweder neu generiert werden (Miniaturansichten etc.) oder werden gar nicht mehr benötigt (temporäre Dateien von Anwendungen und Browsern).

Die Gefahr ist also minimal, dass dadurch wichtige Daten verloren gehen können. Ein gewisses Risiko lässt sich jedoch nie wirklich ausschließen, denn natürlich könnte ein Hersteller einer Software auf die Idee kommen, in den temporären Dateien wichtige Informationen abzulegen. Dies würde zwar gegen jeglichen Standard verstoßen, aber verhindern kann das niemand.

Auch soll es Anwender geben, die den Papierkorb als Archiv verwenden!? Dessen Leerung würde dann natürlich nicht nur den Müll, sondern auch das Archiv vernichten. Wie bereits erwähnt ist die Wahrscheinlichkeit extrem gering. Aber sie existiert und deshalb wollen wir es erwähnen.

In den Einstellungen können Sie das Mindestalter der Dateien für den Papierkorb einstellen, die von O&O DiskCleaner berücksichtigt werden sollen. So können Sie verhindern, dass beispielsweise vor Kurzem gelöschte Dateien aus dem Papierkorb entfernt werden, falls diese versehentlich gelöscht wurden.

Temporäre Dateien Dateien, die von Windows selbst und Anwendungen während des Betriebs angelegt werden und in der Regel nach Programmende nicht mehr benötigt werden.
Temporäre Internetdateien Der Internet Explorer speichert sämtliche Dateien, die für die Anzeige von Webseiten benötigt werden, lokal ab, um bei einem erneuten Zugriff diese nicht mehr vom Web-Server laden zu müssen. Diese sind insbesondere dann überflüssig, wenn die Seite sich häufig ändert oder aber gar nicht mehr aufgerufen wird.
Windows Update-Dateien Bei jedem Windows-Update werden auch die entsprechenden Installationsdateien gespeichert. Sie werden nach Durchführung des Updates nicht mehr benötigt.
Speicherabbilddateien Stürzt eine Anwendung ab, dann werden entsprechende Abbilder des Speichers erzeugt. Dies ist quasi eine Kopie des Hauptspeichers, damit der Hersteller den Fehler lokalisieren kann.
Fehlerberichtserstattungsdateien Analog zu Speicherabbilddateien werden diese im Falle eines Fehlers angelegt und dienen lediglich dem Hersteller zur Fehlerfindung.
Miniaturansichten Bei der Anzeige von Bilddateien im Windows Explorer benötigt dieser kleine Ansichten der Bilder, um sie als Dateien darstellen zu können. Diese Dateien können sehr schnell sehr groß werden, da das gesamte Verzeichnis indiziert wird.
Setup-Protokolldateien Bei der Installation von Anwendungen werden Protokolldateien über den Ablauf erzeugt. Diese dienen der Fehlerfindung, sollte eine Installation nicht ordnungsgemäß ablaufen.
Daten des Windows-Indexdienstes Der Windows-Indexdienst erzeugt für alle Dateien, die er indizieren soll, einen Index, so dass Suchanfragen sehr schnell ausgeführt werden können.
Papierkorb Der Papierkorb enthält die gelöschten Dateien, bevor sie endgültig gelöscht werden. Im Falle eines Versehens können sie wiederhergestellt werden. Daher sind die Dateien selbst noch nicht wirklich gelöscht, sondern in einen speziellen Ordner verschoben und noch vollständig erhalten.

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