Die Idee


Immer, wenn ich von O&O Syspectr erzähle, dann fange ich bei der ursprünglichen Idee an. Die ist mittlerweile schon über zwei Jahre alt und ergab sich damals eigentlich per Zufall aus einer Überlegung von Kundenprojekten, die wir in unseren Schwesterunternehmen durchgeführt haben: die Migration von “Legacy” Desktop-Anwendungen zu Web-Anwendungen. Bis dahin war ich persönlich ja auch eher in der Welt der Desktop-Anwendungen zuhause. Aber der Charme, der  sich durch eine Web-Anwendung ergab, war und ist faszinierend: keine Installation, alle Anwender haben dieselbe Version, schnelle Anpassungen an einem zentralen Ort, leichte Nutzbarkeit auch von unterwegs.

Ich fragte mich also, warum sich das denn nicht auch auf unsere Desktop-Anwendungen übertragen ließe? Nach einigen Gesprächen bei uns war dann die erste Idee geboren: IU = “Invisible Utilities” als Gegenstück zum sonst üblichen “User Interface”. Wir wollten also eine Anwendung entwickeln, die sich komplett mittels Browser steuern ließ und auf dem PC keine eigene Benutzungsoberfläche mehr hat.

Erste Version: nicht schlecht, aber…

Anfangs haben wir (respektive ich) das Projekt als eine Art “Nebenveranstaltung” zu unseren normalen Projekten betrieben. Eigentlich eher als Studie, was technisch alles so möglich sei. Daraus entstand die erste Version, die eigentlich nicht schlecht war, aber irgendwie noch nicht dem entsprach, was wir uns vorgestellt hatten. Also weg damit und nochmal mehr oder weniger von vorne. (Anmerkung: natürlich haben wir viele Techniken und Erfahrungen daraus auch später noch nutzen können.)

Zweite Version: schon besser…

Die zweite Version war schon besser, aber immer noch nicht optimal. Wieder gingen wir in Klausur und haben es uns genau angeschaut. Was würden unsere Kunden von uns erwarten? Wie können sie es steuern? Welche Endgeräte und welche Browser nutzen sie?
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Endlich: O&O Syspectr!

Ende 2012 war es dann soweit: wir hatten endlich den heutigen Ansatz für O&O Syspectr gefunden (und auch gleich den Namen, was wiederum eine eigene Geschichte ist). Einfach, schnell und ohne große Stellschrauben. Nutzbar auf jedem Endgerät in jedem modernen Browser und auch für Touch-Interfaces optimiert. Damit begann die Entwicklung des heutigen Produktes und mittlerweile ist es bei weitem kein Nebenprojekt mehr bei O&O, sondern ist ein vollwertiges Projekt mit allen notwendigen Mitteln.

Wir haben in den vergangenen Monaten eine Menge Feedback sowohl von unseren Beta-Testern als auch aus persönlichen Gesprächen erhalten. Vieles davon haben wir aufgenommen und umgesetzt. Beispielsweise waren die ersten Reaktionen häufig: “Cool. Und wenn es jetzt noch einen Remote Desktop hätte…” Das haben wir uns auch gesagt. Und jetzt hat es einen Remote Desktop, der vollständig im Browser läuft. Selbstentwickelt und so einfach wie die Nutzung einer Website. Interessiert, wie wir auf Ihrem Smartphone auch ein japanisches Windows-System mit japanischer Tastatur ansteuern können? Aber keine Sorge: deutsche, englische und alle anderen Tastaturen unterstützen wir auch. ;-)

Vielen Dank für Ihr Vertrauen und viel Spaß und Erfolg mit O&O Syspectr aus Berlin!

Ihr Olaf Kehrer,
Mitgründer und Geschäftsführer der O&O Software GmbH